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ein Blick auf die berühmte Amalfiküste

Praiano wo die Natur noch Königin ist

die Wanderwege der Amalfiküste ®Giovanna di Rosa
Amalfiküste und seine Wanderwege

Praiano ist eine antike Burg zwischen Amalfi und Positano. Ihr Klima ist besonders gemäßigt, die Steilküste ist wunderschön, ihre Badebuchten klein aber gerade deshalb eine Oase.
Im Mittelalter gehörte Praiano, ehemals Plagianum, zur Seerepublik Amalfi. Sie hat sich seitdem in zwei große Stadteile entwickelt. Einer im oberen und der andere in unteren Bereich.
Praiano ist verbunden mit Vettica Maggiore, schönes Stadtgebiet, das durch die Terrassen mit Zitronenanbauten getarnt wird. Das Panorama das Praiano bietet ist erhaben. Tatsächlich ist es möglich den wundervollen Rahmen der Monti Lattari, die Positano umgeben, zu bewundern. 
Praiano ist ein guter Ausgangpunkt für viele Wanderwege wie z.B. der "Götterpfad" 
Vom Meer aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Archipel der „Sirenuse“ (Isole de Li Galli) und in der Ferne thront die schöne und mächtige Insel Capri.  Massentourismus oder überfüllte Strände sind hier ein unbekanntes Wort. In Praiano hat sich der sanfte Tourismus entwickelt, wo die Natur noch Königin ist. Der Strand Marina di Praia, ist mit ihrem kleinen Fischerhafen, der Kirche der Annunziata, Fischerbooten, die Netze in der Sonne, die weißen Häuser, die Olivenbäumen, Oleander, Pinien und Bouganvillae, ein kleine ein kleines Reich mit antike Regeln und Traditionen. Von erheblichem Interesse ist die Kirche des Heiligen Luca Evangelista, in der eine Reliquie des Heiligen aufbewahrt ist. Es handelt sich um eine silberne Büste des Jahres 1694 und viele Bilder die dem aus dem Jahre 500 stammen und Giovanni Bernardo Lama zugeschrieben worden sind.  
Heiliger Luca Evangelista, Patron von Praiano, wird Anfang Juli gefeiert (Sommerfest) und am 18. Oktober (Patronatsfest). San Gennaro ( Heiliger Januarius), Patron von Vettica Maggiore wird am ersten Sonntag im Mai und am 19. September gefeiert.
Neapoletanischer San Gennaro, Bischof von Benevent, Märtyrer in Pozzuoli am 19. September 305 während die Verfolgung des Diokletian wütete.
Es wird erzählt, dass die antiken Bewohner den heiligen Patron “San Gennaro, der Kartoffelhändler“ oder „San Gennaro, der Arme“ nannten. Man nannte ihn so, weil man ihm für die gute Kartoffelernte danken wollte, da es eine Wirtschafts- und Nahrungsquelle für Familien bedeutete, auch wenn es sich um ein armes Nahrungsmittel handelte.  Die Kirche des Heiligen Gennaro wurde im Jahre 1400 erbaut und im Jahre 1600 restauriert. Es handelt sich um einen monumentalen Komplex von großem Interesse. Zu sehen gibt es noch die kleine Kirche des Heiligen Costanzo, die Kirche der Heiligen Maria delle Grazie in Castro und das Dominikanerkonvent. Die Torre di Praia – antike Festungsanlangen, die die Bewohner von den Bedrohungen der Sarazenen verteidigten.

 

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